Thermografische Inspektion von Photovoltaikanlagen und Solarparks

Thermografische Untersuchungen von Photovoltaikanlagen ermöglichen es, Defekte auf Modulebene frühzeitig zu erkennen.
Mit einer Drohne und radiometrischer Wärmebildkamera lassen sich auch große Anlagenflächen schnell und berührungslos überprüfen – ohne Abschaltung der Anlage.

Seit
2011
Pioniere der Thermografie
mit Drohnen

400 MWp
untersucht
Freiflächenanlagen
bis Dachanlagen

Normgerecht nach
DIN EN IEC 62446-3

Reproduzierbare,
belastbare Ergebnisse

Diese Dienstleistung richtet sich an Betreiber und Verantwortliche von Photovoltaikanlagen, die den technischen Zustand ihrer Anlage überprüfen lassen möchten. Angesprochen sind insbesondere Betreiber größerer Anlagen im gewerblichen oder industriellen Umfeld – nicht kleine private Dachanlagen.

Bereits früh leisteten wir Pionierarbeit in der Drohnen-Thermografie und integrierten hochauflösende Wärmebildkameras in entsprechende Systeme. Ein Fachbeitrag von FLIR dokumentiert diese Entwicklung.

Wir prüfen Ihre PV-Anlage und finden Defekte

Für wen sich diese Untersuchung eignet

Die thermografische Prüfung von PV-Anlagen richtet sich insbesondere an:

  • Betreiber von Solarparks und PV-Freiflächenanlagen
  • Unternehmen mit größeren Photovoltaik-Dachanlagen
  • Investoren und Betreiber von PV-Portfolios
  • Installationsbetriebe, die Anlagen nach Inbetriebnahme prüfen lassen möchten
  • Eigentümer, die eine Anlage verkaufen oder technisch bewerten lassen möchten

Gerade bei größeren Anlagen bleiben einzelne defekte Module im Gesamtertrag oft lange unentdeckt. Eine thermografische Untersuchung macht solche Auffälligkeiten sichtbar.

Thermografische Inspektion als Versicherungsnachweis für PV-Anlagen

Gewerbliche Betreiber von Photovoltaikanlagen sind nicht nur technisch, sondern auch versicherungsrechtlich in der Pflicht. Viele Versicherungsgesellschaften verlangen im Rahmen ihrer Vertragsbedingungen den regelmäßigen, dokumentierten Nachweis einer Inspektion. Ohne diesen Nachweis kann es im Schadensfall dazu kommen, dass Leistungen gekürzt oder vollständig verweigert werden.

Als Orientierungsrahmen dienen dabei unter anderem der VdS-Leitfaden Photovoltaik sowie die VdS 2858, die regelmäßige thermografische Untersuchungen empfehlen. Darüber hinaus greifen für gewerbliche Anlagenbetreiber die DIN VDE 0105-100 sowie die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV), die wiederkehrende Prüfungen technischer Anlagen vorschreiben.

Eine thermografische Inspektion durch kitawa erfüllt diese Anforderungen: Die Untersuchung wird mit kalibrierter, radiometrischer Wärmebildtechnik durchgeführt und normgerecht nach DIN EN IEC 62446-3 dokumentiert. Das Ergebnis ist ein belastbarer Prüfbericht, den Sie gegenüber Versicherungen, Investoren oder Behörden vorlegen können.

Jährliche Thermografie – sinnvoll aus mehreren Gründen:

  • Nachweis gegenüber der Versicherung zur Erfüllung von Obliegenheitspflichten
  • Frühzeitige Erkennung von Defekten und möglichen Ertragsverlusten
  • Dokumentation des Anlagenzustands für Investoren und Banken
  • Normgerechter Prüfbericht nach DIN EN IEC 62446-3

Sie möchten Ihre Photovoltaikanlage thermografisch überprüfen lassen?

Übermitteln Sie uns die wichtigsten Eckdaten Ihrer Anlage – wir melden uns zeitnah mit einer ersten Einschätzung. Nutzen Sie dafür einfach das Formular für eine unverbindliche Anfrage.

Unverbindliches Angebot zur PV-Thermografie mit Drohne anfordern

PV-Thermografie Unverbindliches Angebot anfordern

Welche Defekte an PV-Anlagen durch Thermografie sichtbar werden

Thermografische Untersuchungen machen Temperaturunterschiede sichtbar, die auf technische Probleme in Modulen oder elektrischen Verbindungen hinweisen können. Besonders bei größeren Anlagen lassen sich so einzelne defekte Module schnell identifizieren, ohne die gesamte Anlage außer Betrieb zu nehmen.

Typische Fehlerbilder bei Photovoltaikanlagen in der Thermografie

  • Hotspots in Solarmodulen
  • defekte Bypassdioden
  • Kontaktprobleme
  • beschädigte Module, z.B Glasbrüche
  • PID-Effekte
  • Teilverschattung
  • ausgefallene String
  • weitere thermische Auffälligkeiten

Erfahrung aus über einem Jahrzehnt in der Thermografie mit Drohne

Seit 2011 bieten thermografischen Untersuchung von Photovoltaikanlagen an und haben bisher PV-Anlagen mit einer Gesamtleitung von 400 MWp untersucht. Was damals mit der Entwicklung eigener Drohnensysteme und Wärmebildintegration begann, ist heute ein etabliertes Prüfverfahren für PV-Dachanlagen, PV-Gewerbeanlagen, Freiflächenanlagen und Solarkraftwerke.

Neben der technischen Ausstattung ist vor allem die fachgerechte Auswertung entscheidend – denn nicht jede thermische Auffälligkeit ist automatisch ein Defekt. Die Erfahrung aus zahlreichen Untersuchungen hilft, Fehlerbilder korrekt zu interpretieren und betroffene Module zuverlässig zu lokalisieren.

Mehr Informationen zur Thermografie von Photovoltaikanlagen, zu typischen Fehlerbildern und zu den technischen Grundlagen der Untersuchung finden Sie auf unserer ausführlichen Seite zur Thermografie von PV-Anlagen.

Fachinformationen zur Thermografie von PV-Anlagen

Seit vielen Jahren beschäftigen wir uns mit der thermografischen Untersuchung von Photovoltaikanlagen. Bereits früh wurde das Thema auch im Zusammenhang mit Brandschutz und Anlagenplanung untersucht. In der Fachbroschüre „Brandschutzgerechte Planung, Errichtung und Instandhaltung von Photovoltaikanlagen“ wird unter anderem beschrieben, welche Rolle thermografische Untersuchungen bei der Früherkennung von Schäden spielen können.

Fachbroschüre: Brandschutzgerechte Planung, Errichtung und Instandhaltung von Photovoltaikanlagen – PDF herunterladen